25. bis 28.7.13

Jörg und Claudia sind zu Besuch. Jörg ist der Eigentümer – Besitzer bin ich ja derzeit – des Außenborders (AB) für die rote Blase (manche sagen auch Dinghi) von Uwe. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass es bei den beiden geklappt hat, weil ich mich dann auch ein wenig fürs Leihen revanchieren kann.

 

Abends gegen 22.00 Uhr kamen sie an und wir konnten bei viel
Restwärme vom Tag noch ein gepflegtes Kölsch trinken. Ich hatte die letzten
Dosen im Kühlschrank und habe mich über das Mitbringsel aus Köln – eine Palette
Gaffel – sehr gefreut. Die Vorräte sind wieder aufgestockt!!!

Am Freitag konnten wir dann nach einem gemütlichen Frühstück
auf die Ostsee. Wir sind Richtung Warnemünde – Wind um 10 Ktn aus NE –
aufgekreuzt. Kurz vor der Fahrrinne für
die großen Pötte von und nach Rostock haben wir dann gedreht und sind vor dem
Wind bei Welle von schräg hinten, was ja nicht jedermanns Sache ist, wieder
Richtung Kühlungsborn. Jörg und Claudia hatten allerdings erwartungsgemäß
keinerlei Probleme – erfahrene Segler eben. Nach gut 5 Stunden und 23,7 sm
haben wir wieder festgemacht und nach dem Anlegerbier wie geplant, den neuen Grill
eingeweiht.

 

Samstag war es dann so heiß und windschwach, dass wir uns relativ nah am Hafen vor Anker gelegt haben. Jörg hat den AB Motor eingefahren, das Unterwasserschiff und den Rumpf gereinigt und den Speedmesser wieder in Stand gesetzt. Toller Service!! Habe
ihm den Titel „Unterwasserdienstleister des Ostens“ verliehen. Als wir dann gegen Abend wieder im Hafen waren, haben wir uns noch ein Bild von den Problemen an der Ankerwinsch gemacht. Das Urteil aus der Werft in Holland „das Ding ist hin“ hat sich
bestätigt. Wenigstens mal eine Aussage, die einer kritischen Prüfung standhält…….

 

Und dann kam noch die Überraschung. Aus heiterem Himmel sind
alle drei Navigationsgeräte (Windstärkenmesser und Windrichtungsanzeiger, Speed- und
Tiefenmesser, und die Tochter vom alten GPS) ausgefallen. Natürlich haben wir
gedacht, dass die Ursache unsere Ankerwindenforschung war, denn wir haben natürlich zuerst die Verkabelung von der Batterie über die Schaltkonsole bis zur Winsch verfolgt. Also hatten wir die Befürchtung, dass wir beim Checken des Leitungsverlaufes irgendwo ein Kabel abgerissen oder gelockert hatten. Muss ein tolles Bild gewesen sein: 2
verschwitzte Flucher mit den Köpfen in den Tiefen des Rumpfes, wo schon für
einen eigentlich zu wenig Platz ist. Claudia hat sich das jedenfalls nicht lange anschauen können und hat sich stattdessen klappradnutzend Kühlungsborn etwas angeschaut. Und der größte Frust war dann, dass wir den Fehler nicht gefunden haben. Einzige Erkenntnis: Strom liegt zumindest an einem Gerät an; vermutlich leitet dieses Gerät im Normalfall die 12 V zu den anderen beiden Anzeigen durch. Irgendwann haben wir dann
heroisch entschieden, dass es wenig Sinn macht, weiterzubasteln, zumal Hafenfest war.


 

Zwischendurch hatten wir eine kernige Gewitterbö von vielleicht 5 Minuten im Hafen. Einem Segler hat es den nicht gut gesicherten Blister nach wenigen Sekunden zerrissen....

 

Zum Essen gehen war es nach unserer Bastelei aber zu spät und deshalb haben
wir uns an einer Currywurst auf der Promenade ("Edel und scharf") erfreut. Das war eine ganz ausgefallene Idee, denn wir hatten am Freitag Würstchen gegrillt und die Rest
am Samstag auf dem Wasser auch schon als Currywurst verputzt. Essen ist halt
nicht alles.

 

Sonntag dann nochmal Segeln und Ankern. Zu Besuch war die
Nichte von Jörg mit zwei Freundinnen. Zum Abschluss habe ich die Mädels dann
natürlich auch am Seil mit dem Boot gezogen – bis sich die zum Baden
ungeeigneten Modefummel zumindest in einem Fall teilweise aufgelöst haben…………..
Keine Angst, war nicht unsittlich, aber sehr lustig.

 

Gegen Abend sind Jörg und Claudia dann wieder gen Rheinland gefahren.
Hat mich sehr gefreut, dass sie da waren.

 


Montag hatte ich dann gleich morgens Kontakt mit der Werft
und habe um Besuch eines Bordelektrikers gebeten. Gegen zehn rief dann Jörg an
und war schon tätig. Er hat mit einem Spezialisten für diese Geräte aus Kiel gesprochen
und eine Idee entwickelt: Den Strom mal durch ein anderes Gerät schicken.

Und siehe da: Ich konnte den Bordelektriker abbestellen und habe tatsächlich – und
diesmal komplett – selbst reparieren können. Der handwerkliche Geniestreich
wird auch noch fotografisch festgehalten.



Also alles wieder im Lot und ich konnte entspannt um fünf
Uhr in Rostock den Zug nach Köln besteigen. Am Donnerstag ist ja das Jubiläum
von Michael. Da will ich auf jeden Fall hin.

Am Samstag geht’s dann wieder mit Oli auf Tour. Sind zwar
nur 5 Tage, aber das reicht locker, um die Ostsee zu umrunden…………….



 



 

Sonntag 21.7.13

Morgen gehts wieder nach Kühlungsborn.

 

Aktuelle Planung:

Am 25.7. kommen Jörg und Claudia für 3 Tage.

Danach Kran und Reperatur und ich zuhause (Jubiläum meines langjährigen Vertreters).

Am 3.8. mit Oli wieder zum Schiff. Er hat dann bis 8.8. Zeit.

Danach Hanse-Sail in Rostock - vielleicht kommen Andrea und Bernhard nochmal vorbei. Bernhard hat auch nach Rostock beste Kontakte.

Und ab 10.8. sind ein paar Sachen in Anbahnung. Sieht alles ganz gut aus.

 

 

 

Freitag 12.7.13

Endlich den Kran- und Reparaturtermin fix gemacht.

 

Am 29.7. aus dem Wasser (blöd, weil ich am 28.7. mit Jörg
und Claudia hätte zurückfahren können), dann reparieren (Ruder abbauen, Lager
wegnehmen, neu drehen lassen und wieder einbauen). Schiff bleibt dann eine
Woche auf dem Bock (und wird auf der Webcam zu sehen sein).

 

In der Zeit wollte ich eh nachhause und es passt alles.

 

Da ich in den nächsten 10 Tagen keine Crew habe, heute
kurzentschlossen den Zug bestiegen. Morgen hat Regina ihr Golfturnier und da
kann sie sicher Hilfe brauchen.

 

Für die Zeit ab 3.8. werde ich in den nächsten Tagen Crews
suchen. Oliver kommt noch eine Woche, Uwe will sehen wann er kann
und Hejo überlegt auch noch.

 

Zuhause werde ich auch noch den einen oder anderen
ansprechen und Jan von der Viamar (großer Katamaran, der direkt neben mir liegt) hat auch noch Interessenten an der Hand und wird sich umhören. Bin gespannt, was dieses Jahr noch geht.

 

 

 

Dienstag 9.7.13

Heute knalleheiß.

Bin dem entgangen in dem ich von ca. 11.00 bis 16.00 Uhr draußen war.

Zum Kap Buk gesegelt und dabei - Wind war bescheiden; zwischen 5 und 9 Knt -

diverse Manöver trainiert (Segelwechsel, Reffen vor dem Wind usw). War

sehr entspannt. Echtes Sommersegeln. Die Tourfahrer fahren komplett unter Maschine

die gesamte Strecke. Bin nicht unglücklich, dass ich das jetzt nicht tun muss.

 

Die ersten Rückmeldungen meiner Nachfragen gehen ein. Am 25.7. kommen vermutlich Jörg und Claudia, die mich dann am 28.7. mit nach hause nehmen.

Am 4.8. will ich dann wieder hier sein.

Hejo und Uwe schauen noch, wann sie ein Zeitfenster hinbekommen.

 

Ich werde, wenn der Wind zunimmt, mal ein paar Tage die Küste rauf und runter gehen. Aber unter Maschine nicht. Schaun wir mal, was der Wind bringt.

 

 

 

Sonntag 7.7.13

Bin jetzt fast ne Woche hier in Kühlungsborn und es ist mir überhaupt noch nicht langweilig.

Der Besuch von Dietmar und Susi hat viel Spaß gemacht. Wir waren Essen, Segeln und Trinken. Volles Programm. War lustig. Wind war zwar etwas dünn, aber es ging. Dafür hat die Sonne gebrannt, aber das macht mir inzwischen nix mehr aus. Grundlackierung ist vorhanden.

 

Wetter ist aktuell hochsommerlich. Leider aber nicht mehr als 5 bis 6 Knt Wind. Ist jetzt nicht das Segelwetter.

Die kommende Woche gehe ich mal für einen Tag nach Warnemünde und nach Gerik. Das sind die Nachbarhäfen. So um die 15 bis 20 sm. Eine bequeme Tagestour und man kann zur Not auch noch zurück, wenn die Häfen zu voll sind. Hier habe ich ja einen Platz sicher.

 

Zur Zeit also ganz entspanntes Urlaubssegeln.

 

Habe allerlei Kontakte aktiviert. Mal schaun, wer einen Kurztripp einrichten kann. Dann gehts auch mal rüber nach Dänemark oder Südschweden.

 

 

 

Das ist mein Delfin. Schaut mal bei "Bilder"