8. Tag: Samstag der 11.5.2013

Morgens um 9.15 in Dokkum losgemacht und trotz schlechem Wetterbericht (Wind und Regen) mit dem Ziel Groningen aufgebrochen. 2 faule Tage gehen ja nicht.

Gegen 9.30 fing es an zu nieseln und der Wind nahm zu; aber von hinten. Habe das Wetter unterschätzt und mich zu spät wasserfest gemacht. Das hat sich gerächt.............

Brücken gingen gut auf und gegen 11.00 hört es auf zu nieseln.

Nach der Scheuse ins Leuwarder Meer geht es in einer schmalen Fahrrinne durch riesige Schilfwiesen. Danach wird es breiter und ich setze die Fock und mache den Motor aus - welche Wohltat für die Ohren. 3,5 Knt bei kaum 9 Knt Wind auf Kurs 351 Grad. Und Autopilot ist auch wieder zu nutzen. Bis auf die Sicht (500 m) ist es ok. Keine Sau unterwegs......

Ansteuerung der "Wendetonne" (DD2-51) klappt trotz der Sicht gut (Plotter und Radar)

12.40 wieder Maschine, weil gegenan. (Die Route macht hier eine fast 360Grad-Kehre).

14.40 Brücke/Lammersburen; entweder, da will mich einer veräppeln, oder die Signalanlage ist defekt. rot.grün; ich fahre an und dann rot. Und das Ganze 5 mal.

Über Funk nette Kommentare, aber ich verstehe kein Wort und der Herr Schleusenwärter kann nicht oder weigert sich auf englisch oder deutsch zu antworten. In Südholland verstehe ich alle, aber hier........... Friesland eben.......verstehe ich bei uns ja auch nix.

Fast eine Stunde im Regen und Wind rumgehangen und im Kreis getuckert........

Irgendwann war dann doch Schleusentor auf und Brücke hoch.

 

Regen nimmt zu. Ich friere richtig, weil die Klamotten unter dem Segelanzug schon feucht waren. Lernthema.

Kanal wird immer schmaler und flacher. In der Mitte gerade mal 2,00. Von wegen überall 2,30. Mindest 20 Tiefenalarme, obwohl ich mich in der Mitte halte. Oft Fischernetze bis fast zur Mitte des Fahrwassers. Nachts geht hier garnicht.

Gegen 16.00 Uhr setzt der Motor aus. Fahrrinne 15 Meter. Wind von der Seite. Rechts und links Steine........ nach 20 Sekunden und Vollgas unter Leerlauf fängt er sich. Das brauche ich nicht nochmal!!

Vermute Unsauberkeiten im Diesel und schwöre mir, endlich Additiv dazuzugeben. Habe ich seit Wochen an Bord.............. (Uwe hat mir das am Sonntag auch dringend empfohlen)

 

Brücken gehen nach Funkkontakt sofort auf. Geht doch.

17.15 Dorkwerdesluis. Schleuse ist auf und grün, aber es liegt ein Riesenkahn drin, den ich erst rausfahren lassen will. Nichts tut sich. Funke den Schleusenwärter an und erfahre, das der schleusen will und ich soll einfach dazukommen. Toll, wohin denn?

Beim Einfahren sehe ich, dass ich daneben passe, wenn mich 30 cm Abstand nicht stören. Stört mich zwar, aber ich bin drin. Beim Festmachen Finger verletzt. Suppt wie Sau, aber ich kann jetzt nicht die Leinen belegen. Schleushöhe fast 2 Meter!!

Jacke sieht entsprechend aus, aber alles halb so schlimm. Ist nur ne doof Stelle. Nach der Schleuse Blutung in 3 Minuten mit Zewa und Druck ok.

17.58 im Hafen Reitdiep fest. Sehr nette Hafenmeisterin. Hilft beim Anlegen. Hatte vorher telefoniert, dass ich etwas malad bin (OP, Finger, nass, kalt....) Und im Moment des Anlegens kommt die Sonne raus. Holland eben.

 

Beschliesse, hier das 220V-Problem zu lösen. Also Pausentag, denn hier gibt es einen guten Bordelektriker laut Hafenführer.

 

64 km gemacht. Nicht schlecht bei dem Sch....wetter.

Nach einer Dusche ist alles gut.

 

Habe abends mal gerechnet. 380 Km in einer Woche. Und fast alles unter Maschine.

 

 

Schietwetter.............
Schietwetter.............

 

 

 

 

7. Tag: Freitag der 9.5.2013

Der Wind nimmt über Nacht zu.

Habe trotzdem von halbzehn bis halbneun geschlafen. War nötig.

 

Morgens ein strammer 6er aber als Schiebewind.

9.30 abgelegt und recht flott vorangekommen, aber mächtig viel Wind und keinerlei Schutz. Der Kanal führt hier durch plattes Land und die Nordsee ist nicht weit.......

Vor den Brücken in Dokkum ist das Warten im Wind so schwierig, dass ich entscheide, anzulegen. Ich muss eine Stelle in Lee finden, sonst habe ich alleine keine Chance, aber es ist alles voll und die Boote sind leer....nix Päckchen.

Fahre aus Dokkum raus und drehe dann im Kanal auf die "falsche" Seite, an der ich aber sehr gut anlegen kann. Nehme dann in Ruhe mit dem Hafenmeister Kontakt auf und lege dann in den Stadthafen um. Guter Platz, aber ohne Strom, weil mein Kabel mit 20 m nicht ausreicht.

Gegen 15.00 macht an Holländer neben mir fest, der auch in die Ostsee will (St Petersburg). Bei ihm - er hat eine Weiche - hole ich mir Landstrom, denn der Laptop ist fast alle - hatte vergessen, Bordstrom zum Arbeiten zu nehmen.

Als ich anpicke, fällt der Strom am ganzen Steg aus...........

Ich hänge dann mit seiner Verlängerung direkt an den Kasten und sobald ich auf 220 V gehe, fliegt die Sicherung am Stromkasten raus. Ich und Strom...........

Also: Paneele abbauen und schauen. Und siehe da: Lötstelle gebrochen. Habe ich mit einer stabilen Klemme verbunden, kann aber nicht testen, da meine Nachbarn in der Stadt sind.

Na schaun wir mal; ich hoffe, es klappt wieder.

 

Liegeplatz in Dokkum
Liegeplatz in Dokkum
Kabel verbunden......
Kabel verbunden......

 

 

 

 

6. Tag: Donnerstag der 8.5.2013

Gegen 8.30 Uhr in Lemmer los. Wieder Kanalfahrt. Völlig unterschätzt, dass es wegen Feiertag voll werden könnte.

Zuerst noch alles ok. Unter Fock bei laufendem Motor gemütliches Segeln. Vor den Brücken Fock eingerollt und danach wieder auf. Sehr entspannt.........bis in die Nähe vom Sneeker Meer. Hier wird es richtig voll und eng. Berufsschiffe, Segler, Motorboote - grosse und kleine - irgendwie alles was schwimmt unterwegs. Ich kann keinen Moment vom Ruder.....der Autopilot ist nicht so exakt, dass er die schmal Fahrrinne halten kann. Nachmittags herrliches Wetter mit viel Sonne.

In Grouw hätte ich mich fast verfahren. Ganz kinffelige Abzweiung. Ich hatte das gelesen und bin trotzdem 100 Meter zu weit gefahren.

Nach dieser Abzweigung dann ein ganz einsamer Kanal. Berufsschifffahrt und die ganzen Feiertagsleute weg. Nur noch "Stehende Mastrouten Fahrer". Der Wind geht auf 5 bis 6 Bft hoch. Stört aber nicht, da er schiebt oder von der Seite kommt.

Bis es nach Leuwarden reingeht. das erste Stück mit drei Brücken voll gegenan mit ca. 25 Knt Wind auf der Nase. Das Warten vor den Brücken ist schwierig, da das Schiff ständig wegdereht. An der Einsenbahnbrücke haben wir Glück - ein Holländer überedet den Wärter per Funk, uns noch vor seiner Nachmittagspause (16.15 bis 17.15) durchzulassen. So weit so gut, aber das dicke Ende kommt:

An der nächsten Brücke mit ganz wenig Platz davor fällt der Wind voll von der Seite ein, es ist noch 50 Minuten Pause und ich kann nicht festmachen, weil der Steg an Luv ist. Ganz geile Nummer. Hat aber auch sein gutes. Ich lerne, den Kahn mit ganz wenig Maschine bis zu 8 Minuten im Wind auf der Stelle zu halten. Nervt trotzdem.

Dann durch Leuwarden: eng, voll, laut (Hardrock-Konzert) und alle besoffen; Vatertag gibts auch hier.........

Hätte anlegen können, aber das war mir einfach zu laut.

Da die Brücken hier in Friesland bis 19.00 Uhr bediendt werden (im Süden mit der Berufsschiffahrt rund um die Uhr) weiter bis zur ersten geschlossenen Brücke. 19.27 dann fest in Burdaard.

Langer anstregender Tag. Gut das ich auf Oli gehört habe und wenigstens 2 Energieriegel am Ruder greifbar hatte.

Mal wieder Zweifel, ob ich mir nicht zuviel zumute.......

 

Anlegerbier, ein Glas Rotwein und Käse (Reste vom Geburtstag). Dann megaplatt in die Koje.

 

 

 

 

Kanalfahrt von Lemmer nach Norden
Kanalfahrt von Lemmer nach Norden
Mein Liegeplatz heute Abend
Mein Liegeplatz heute Abend

 

 

 

 

5. Tag: Mittwoch der 8.5.2013

Der erste Tag allein, denn Oli fährt um 10.00 mit dem Taxi zum Bahnhof.

 

Zaudere, ob ich bei ganz wenig Wind und sehr diesigem Wetter ablegen soll.

 

Treffe morgens einen Segler, der auch allein unterwegs ist und auch in die Ostsee will. Kleine 28er, aber mit 23 PS. läuft wohl sehr flott. Er hat drei Tage von Roermond aus gebraucht. Irre schnell. War ich kleinlaut und wir waren auch schon gut.............

Mit der Werft gesprochen wegen meiner Wackelanlage am Besan. Kommentar: Den Sommer über hält das, aber im Winter sollte man da ran. Na super.

 

Dann Start um 11.30. Raumer Wind aus SO dann S und später SSW. 4 bis 5 Bft. Alle Segel gesetzt. Gross wie immer im Reff 1. 12.42 Tonne EZ9. Kurs 0.05 Grad. Gegen 14.00 Uhr passiere ich Urk weit seewärts. Jörg hat vor Steinen in Üfernähe gewarnt.

Wind wird immer weniger. Es ist zäh. Und heiss. Gegen 15.00 Uhr dann unter Maschine. Nehme aus Bequemlichkeit und weil ich wieder auf Wind hoffe, nur die Fock weg.

Gegen 15.30 zieht eine mächtige Regenfront hinter mir auf. Sieht richtig Scheisse aus.

Überlege, das Gross wegzunehmen falls es hackt, aber bisher sehe ich an der Küste (ca. 2,5 sm entfernt) mit dem Fernglas nur stehende Windräder. Beschliesse, die Räder im Auge zu behalten und dann zu entscheiden, wenn der Wind dreht.

Er dreht nicht. um 15.50 erreicht mich die Front mit 18 Ktn Wind. Geiles Segeln mit raumem Wind - trotz Regen.

16.45 fahre ich ins Vorbecken der Schleuse Lemmer. Beim klarmachen für die Schleuse verliere ich einen Fender und merke es erst, als mir die Schiffe aus der Schleuse entgegenkommen. Kann den Fender nicht sofort bergen und beschliesse, eine Schleuse zu warten und den Fender zu holen, wenn die auslaufenden Schiffe durch sind.

Weit gefehlt. Ein Plattbodenschiff mit einem weiteren im Päckchen nimmt den Fender ziwschen die beiden Rümpfe und weg ist er. Ich bin ziemlich rat- aber  auch völlig machtlos. Erneut wünsche ich mir eine Bugkanone.......... oder einen Zerstörer, den ich aus einer Klappe am Heck zaubern kann........

17.00 dann die erste Schleuse allein. Klappt alles gut. Zorn verraucht. Ich war ja der Depp. man verliert keine Fender.

Um 17.30 im Hafen Lemmer festgemacht. Teuer (20 € incl. WIFI) aber ok, bis auf WIFI. Ganz schlechte Verbindung.

Früh geschlafen.

 

 

 

 

Von hinten zieht die Front auf; bringt 18 Knt Wind
Von hinten zieht die Front auf; bringt 18 Knt Wind

 

 

 

 

4. Tag: Dienstag der 7.5.2013

Ablegen 9.00 Uhr. Müde..........

Amsterdam verlassen wir durch den Hafen. Weniger Verkehr als gedacht. Nichtr sehr schön hier; Industrie eben.

Wir passieren den Hauptbahnhof und die Aida Stella.

Um 9.30 fahren wir in die Schleuse zum Markermeer ein. Schellingwarderbrug dann um 10.00. 

Wieder breites Wasser. Um 11.00 setzen wir Fock und Besan. 11.15 Gross dazu. Leichter Wind aus NO - also gegenan. Lange gekreuzt. Wechselnde Winde zwischen 10 und 20 Ktn. Gross geborgen bei 23 Knt. Wind. Als das Gross weg ist, geht der Wind auf 4 Bft zurück.....

Extrem wechselnde Winde so dass wir meinen im Kreis zu fahren. Bei jedem Schlag kommt der Wind anders als vorher.....

Gegen 16.00 Uhr Schleuse vom Marker- ins Ijsselmeer.

Um 16.30 laufen wir den Hafen in Lelystad an.

 

Oli muss nachause und Lelystad hat einen Bahnhof. Dann ist er in 4 Stunden in Aachen.

 

 Und dann muss der Bericht über eine stümperhafte Seemannschaft nich gebeichtet werden: Im Markermeer ständig andere Tiefe am Tiefenmesser als in der Karte. Völlige Verwirrung bei mir. Oli schlägt vor, dem Tiefenmesser zu vertrauen. Macht Sinn, aber mir lässt das keine Ruhe. Anruf bei Jörg, der das Rervier kennt und gefragt, ob es hier veränderliche Tiefen gibt; vielleicht durch Strom, was aber bei einem Binnenmeer Quatsch ist. "Überall tief genug und Flachs sind immer gut betonnt in der Gegend". Rätsel bleibt.

Und nun die Aufläsung: Plotter war bez. Tiefenangaben noch nicht richtig konfiguriert. Er zeigt noch Fuss und nicht Meter an.

Wie gesagt, mehr als peinlich und ich habe mich auch lange nicht getraut, das hier öffentlich zu machen.....................

 

 

Das Markermeer beginnt hinter Amsterdam
Das Markermeer beginnt hinter Amsterdam

 

 

 

 

3. Tag: Montag der 6.5.2013

Planmässig um 6.05 abgelegt. 6.40 Hoofbrug, 7.50 Steekterbrug. Durchfahrt Alphen a.d.Rijn. Sehr schöner Ort. Häuser alle bis ans Wasser. Scheint aber noch keiner wach..........

Brücken gehen zügig hintereinadner auf.

Dann Bauarbeiten an der Moolenaarsbrug. Neue Teerdecke...........

Festmachen.

Um 10.00 geht die Brücke dann auf; schneller als gedacht.

langsames Berufsschiff überholt. Dann durch Brassermeer bis zur Gabelung rechts Amsterdam und links Heereln. Da es gut läuft, entscheiden wir uns für Amsterdam.

Die Nachtfahrt reizt uns ohnehin.

An der Autobahn- und Einsebahnbrücke am Flughafen Schiphol haben wir unverschämtes Glück. Macht nur dreimal am Tag auf und wir warten gerade mal 20 Minuten....... 13.20 gehen wir durch hinein ins Niuwe Meer bis zur grossen Brücke (auch wieder Auto- und Eisenbahn), die nur nachts aufmacht.

14.00 Uhr machen wir fest.

 

20.00 Uhr anmelden für die Durchfahrt. Anweisung: Ab 23.00 Uhr standby Kanal 22.

 

Um 23.40 kommt der erste Hinweis. Konvoi kann um 1.03 starten.

Erst Schleuse und dann 9 Brücken. spannende Nachtfahrt durch die Grossstadt. Oli vermutet, dass man am Wochenende auch Bier gereicht bekommt........

Die Schleusenwärter bedienen jeweils mehrere Schleusen und überholen den Konvoi immer mit dem Rad.........lustig.

 

3.00 Uhr vor der letzten Stadtschleuse, die dann in den Hafen führt, festgemacht. Bier bis 4.00

 

 

 

Der Nachtkonvoi durch Amsterdam beginnt mit der ersten Schleuse
Der Nachtkonvoi durch Amsterdam beginnt mit der ersten Schleuse

 

 

 

 

2. Tag: Sonntag der 5.5.2013

Um 6.00 9 Grad im Schiff. Wolkenlos und windstill. Toller Sonnenaufgang über dem Hafen von Willemstad.

Ablegen 7.15. Fock um 7.20 gesetzt. 2,4 Knt. Gross dann um 8.00 Uhr dazu; danach 3,6 Ktn.

Ansteuerungstonne Dortsche Kil (HD48) um 9.26; bleiben auf grün und lassen drei Berufsschiffe passieren; danach dann auf die Steuerbordseite.

Abbiegen in die Oude Mass um 10.17. Kurze Motoraussetzer, die aber sofort wieder verschwinden. Passieren erste Brücke in Doordrecht um 11.15. Von Noord (Kanalname) dann links in die Neuwe Mass um 13.00 Uhr. Ab hier 2,7 Strom gegenan. Vorher hatten wir Schiebestrom. Da kein Tidenkalender an Bord ist, haben wir ein wenig geschätzt; alte Tidezeiten von Freitag hatte ich und wir haben interpoliert.

Abbiegen in die Ijssel; der Speed spingt unmittelbar nach dem Eindrehen von 3,4 auf 5,6 Knt. Gegenstom weg!! Stattdessen schiebt er jetzt.

Schleuse Gouda 16.10. Eisenbahnbrücke am Ende von Gouda um wenige Minuten (Öffnung 16.27 und wir kamen um 16.32 um die Ecke) verpasst. Festgemacht zum Warten rechts vor der Brücke am Steiger, weil der Yachthafen in einem Industriegebiet lag. War nicht unser Ding.

Brücke ging pünktlich auf und an der nächsten Brücke (Connecoop) war dann Bedienende (Sonntags nur bis 18.00 Uhr). Festgemacht zum Übernachten.

Oli kocht: Nackensteaks, Reis und Zwiebeln.

Wenns so gut weiterläuft könnten wir morgen Abend schon in Amsterdam sein.

 

 

Typische Brücke auf der Stehenden Mastroute; hier Doordrecht
Typische Brücke auf der Stehenden Mastroute; hier Doordrecht

 

 

 

 

1. Tag: Samstag der 04.05.2013  

....

Ablegen am 4.5. um 12.40. Schleuse Brunisse um 14.40. Segeln nur unter Fock.

Schleuse Volkerrak 15.00. Danach Fock und Besan. Da wir morgens noch den Besan gerichtet haben, war es wichtig zu schauen, wie er steht. Scheint ok, aber den Generator nehme ich ab 4 BFT unter Segel auf Stoppschaltung; habe noch kein Vertrauen zu der Konstruktion. Ist ein etwas vibrirendes System, wobei aber keine Geräusche da sind.

17.45 Schleuse Haaringsvliet und 18.44 fest in Willemstad.

Im Volherrak Wind bis 5 Bft.

Vor der Schleuse ganz schlechtes Manöver. Keine Absprache und keine klaren Anweisungen vom Skipper (welcher ich bin).

Autopilot hatte keinen Strom; da wir zu zweit waren (Oliver) kein Problem. Abends repariert. Kabel war lose; vermutlich bei den Arbeiten von Peter (Radar und Generator angeschlossen) passiert.

Leider springt der Schalter vom Plotter (an der Konsole) immer wieder raus. Behelfe mir mit Tape. Weiss noch nicht, wie ich das lösen soll.

 

 

 

Vorbereitung zum Aufentern in den Besanmast am Vorabend des Törnstarts.

Constantin wird die Kappe vom Generator montieren (kleines Malheur von Georg und Mike)

 

 

 

 

Das ist mein Delfin. Schaut mal bei "Bilder"